
Pflege- und Produkthinweise
Wir weisen Sie darauf hin, dass Eigentümer eines Wohngebäudes mit bis zu zwei Wohnungen vor Beauftragung der Planung zur Führung eines Beratungsgesprächs mit einer zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigten Person verpflichtet sind, wenn
- Außenbauteile eines beheizten oder gekühlten Raums erneuert, ersetzt oder eingebaut werden und
- Berechnungen für das gesamte Gebäude nach § 50 Abs. 3 GEG durchgeführt werden sollen und
- diese Beratung über allgemein zugängliche Quellen unentgeltlich angeboten wird.
Wir bitten um Beachtung:
Bei Teilbeschattung von Wärmeschutz-Isoliergläsern durch Mobiliar, Plissees usw. kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einer thermischen Überlastung des Isolierglas-Randverbundes kommen.
Es können Hitzesprünge (Glasbruch des Isolierglases) entstehen!
Die Faltstore (Plissees) bei starker Sonneneinstrahlung immer ganz schließen oder ganz öffnen!
Pflegehinweise für Kunststofffenster
Mit der Wahl Ihrer neuen Fenster haben Sie sich für die moderne und hochwertige Premiumqualität von einem der weltweit führenden Profilhersteller entschieden.
Ihre Fenster wurden nach den neuesten technologischen Standards mit Sorgfalt und Präzision gefertigt und fachgerecht montiert. Damit Sie über viele Jahre hinweg die ungetrübte Freude an ihnen genießen können, haben wir Tipps und Informationen zur korrekten Pflege und Bedienung für Sie zusammengestellt.
Sicherheitshinweise
- Drücken Sie den Flügel nicht gegen die Fensterlaibung, da sonst die Bänder überlastet werden können.
- Setzen Sie den Fensterflügel keiner zusätzlichen Belastung aus, indem Sie sich z.B. darauf abstützen. Bei zu hoher Beanspruchung besteht die Gefahr, dass die Bänder brechen.
- Sichern Sie das geöffnete Fenster gegen Zuschlagen. Zwischen Fensterrahmen und Flügel können Körperteile eingeklemmt und gequetscht werden. Verletzungsgefahr!
- Klemmen Sie keine Gegenstände zwischen Rahmen und Flügel. Um den Fensterflügel in geöffneter Stellung zu sichern, können wir gerne einen mechanischen Feststeller einbauen.
Allgemeine Hinweise
Entfernen Sie die Schutzfolie der neuen Fensterelemente nach spätestens drei Monaten. So vermeiden Sie von Anfang an eine Beeinträchtigung der Oberflächenqualität. Zudem sollten die Elemente innerhalb von vier Wochen nach dem Einbau erstmals gereinigt werden. Im Anschluss sollten Sie Ihre Fenster immer dann reinigen, wenn Schmutz auf dem Profil sichtbar ist. Andernfalls können sich in Verbindung mit Regenwasser Ablagerungen bilden. Verwenden Sie von Anfang an ein geeignetes Reinigungsmittel und ein weiches Tuch. Schäden durch falsche Reinigung werden meist erst nach längerer Zeit sichtbar – ein Schnelltest an einer unauffälligen Stelle ist daher nicht aussagekräftig.
Sinnvoll Lüften
Regelmäßiges Lüften reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Damit beim Luftaustausch keine wertvolle Energie verloren geht empfehlen wir Ihnen kurz, aber intensiv zu lüften. Drehen Sie dazu die Heizkörper ab. Öffnen Sie die Fenster zwei- bis dreimal täglich weit und schaffen Sie so Durchzug. Mit dieser sogenannten Stoßlüftung erreichen Sie in nur wenigen Minuten einen nahezu vollständigen Austausch der Raumluft, ohne dass die Wärmespeicher der Wohnung (Wände/Heizkörper/Möbel) auskühlen. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit, etwa in Bädern, Waschküchen oder nach Putz-, Estrich- oder Malerarbeiten, ist regelmäßiges Lüften notwendig, um eventuelle Schimmelbildung zu verhindern.
Tipp: Jedes Fenster hat Entwässerungsöffnungen. Damit kann Wasser, das bei starkem Schlagregen oder beim Fenster in Kippstellung in den Rahmenfalz eingedrungen ist, direkt wieder ableiten. Diese finden Sie bei geöffnetem Fenster z.B. innen im Rahmenfalz. Kontrollieren Sie regelmäßig, etwa beim Fensterputzen, auch die Entwässerungsöffnungen und entfernen Sie eventuelle Verstopfungen.
Richtig Reinigen
Qualitätsprofile von VEKA sind besonders langlebig und besitzen eine glatte, witterungsbeständige Oberfläche. Fast immer reicht regelmäßiges Reinigen mit einem weichen Tuch und klarem, lauwarmen Wasser aus. Bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie einen speziell für PVC-Profile geprüften Reiniger verwenden oder eine pH-neutrale Seife, die vorzugsweise frei von Duft- und Farbstoffen ist. Viele Reinigungsmittel sind bei kurzem Kontakt unproblematisch, können das Profil bei längerer Einwirkung jedoch schädigen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie ausreichend mit klarem Wasser nachspülen, um alle Rückstände des Reinigungsmittels zu entfernen.
Tipp: Auf keinem Fall sollten abrasive Reinigungsmittel oder aufrauende Schwämme, Tücher oder Bürsten zum Einsatz kommen. Auch sollten Sie niemals Lösungsmittel oder Verdünner verwenden. Sie können den Kunststoff anlösen. Benutzen Sie keinen Dampfreiniger, da der heiße Dampf den Kunststoff aufweichen kann.
Dichtungen kontrollieren
Um Zugluft und Wasser dauerhaft abzuhalten, sind Ihre Fenster mit modernen Dichtungen mit sehr hoher Lebensdauer versehen. Prüfen Sie dennoch die Falzdichtungen ab und zu auf Sitz und Zustand und reinigen Sie sie mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Kontrollieren Sie – um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden – auch von Zeit zu Zeit die Versiegelungsfugen zwischen Blendrahmen und Mauerwerk. Falls die Dichtmasse rissig ist oder sich an irgendeiner Stelle ablöst, wenden Sie sich bitte unverzüglich an uns.
Beschläge nachstellen
Ihre Fenster wurden von uns fachgerecht und sorgfältig eingebaut und justiert. Ein Nachstellen der Beschläge sollte daher nicht notwendig sein. Extreme Beanspruchung oder Bewegungen im umliegenden Baukörper können allerdings im Laufe der Jahre eine Nachjustierung an folgenden mechanisch relevanten Punkten erforderlich machen. Wenden Sie sich hierzu gerne an uns:
- Seitenverstellung oben (am Axerlager)
- Seitenverstellung unten (am Ecklager)
- Höhenverstellung (am Eckband)
- Anpressdruckverstellung (Stellung der Schließzapfen)
Beschläge warten
Die technisch ausgereiften, hochwertigen Beschläge Ihrer neuen Fenster werden Ihnen bei sorgfältiger Behandlung keinerlei Probleme bereiten. Bitte schmieren Sie alle beweglichen Beschlagteile mindestens einmal jährlich mit säure- und harzfreiem Fett oder Öl ein und ziehen Sie – falls erforderlich – die Befestigungsschrauben nach. Ihre Fenster werden es Ihnen mit Leichtgängigkeit und einwandfreier Funktion über Jahre hinweg danken.

Tipp: Nur einwandfrei eingestellte Flügel gewährleisten optimale Schalldämmung und Dichtheit. Bei der Behebung eventueller Probleme und der Regulierung Ihrer Fenster und Balkontüren sind wir Ihnen sehr gerne behilflich.
Anleitung zum bestimmungsgemäßen Gebrauch
Öffnen und schließen Sie Ihre Fenster stets sorgfältig. Achten Sie bei der Bedienung vor allem auf die korrekte Stellung des Fenstergriffs:
- Griff senkrecht nach unten: Der Flügel ist verriegelt.
- Griff waagerecht: Der Flügel ist in Drehstellung.
- Griff senkrecht nach oben: Der Flügel ist in Kippstellung.

Achtung: Vermeiden Sie Zwischenstellungen. Diese können schnell Fehlfunktionen verursachen.
Tipp: Es kann passieren, dass sich der Fensterflügel aufgrund einer Fehlstellung des Griffs auch in Kippstellung noch drehen lässt. Keine Sorge! Die Sicherheitsschere hält ihn oben sicher fest. Stellen Sie einfach den Griff nach oben und drücken Sie den Fensterflügel an den Rahmen. Dann bringen Sie den Fenstergriff in waagerechter Stellung, drücken noch einmal nach und verriegeln das Fenster (Griff senkrecht nach unten). Ihr Fenster ist jetzt wieder normal bedienbar.
Durch den fachgerechten Einbau moderner Fenster und Außentüren wird die energetische Qualität des Gebäudes verbessert und die Gebäudehülle dichter.
Um die Raumluftqualität zu erhalten und der Schimmelpilzbildung vorzubeugen, sind zusätzliche Anforderungen an die Be- und Entlüftung des Gebäudes nach DIN 1946-6 zu erfüllen.
Ein insoweit eventuell notwendiges Lüftungskonzept ist eine planerische Aufgabe, die nicht Gegenstand unserer Angebote sind und in jedem Fall vom Auftraggeber / Bauherrn zu veranlassen sind.
Verwendbar für:
| Floatglas | Laserverfahren |
| Verbund-Sicherheitsglas (VSG) | Siebdruckverfahren |
| Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG/ESG-H) | Sandgestrahltes Glas |
| Gussglas | Float Satiniert |
| Isolierverglasung | Gläser mit Oberflächenschutz |
| Strahlenschutzglas | Facettenschliff |
| Brandschutzglas |
Bei Nichtbeachtung der Pflegeanleitung erlöschen alle Gewährleistungs- und Haftungsansprüche!
Glasarten
- Als Floatglas wird hochwertiges Flachglas bezeichnet, das nach dem Floatglasverfahren hergestellt wurde. Floatglas kann während des Herstellungsprozesses eingefärbt oder beschichtet werden, was zu einer Änderung der Lichtdurchlässigkeit führt.
- VSG-Gläser (Verbundsicherheits-Gläser) bestehen aus zwei oder mehr Scheiben, die mittels einer extrem stabilen, zähe lastigen PVB (Polyvinylbutyral-) Folie miteinander verklebt werden. Sie bieten daher einen besonderen Schutz vor Splittern, Glasdolchen und ab- bzw. herunterfallenden Glasscherben.
- ESG (Einscheiben-Sicherheitsgläser) sind Gläser, die durch erneutes Erhitzen bis zum Transformationspunkt und anschließendes schnelles Abkühlen (Anblasen mit Luft) in einen Eigenspannungszustand versetzt werden, bei dem der Kern einer Scheibe unter Zugbeanspruchung und die Oberfläche unter Druckbeanspruchung steht.
ESG-Gläser halten die erhöhte Temperaturwechselbeständigkeit, erhöhte Schlag- und Stoßfestigkeit und erhöhte Biegebruchfestigkeit aus. Bei Scheibenbruch löst sich die gesamte Scheibe in ein Netz von Bruchstücken auf, die überwiegend stumpfkantig sind und untereinander lose zusammenhängen. Dadurch werden ernsthafte Verletzungen ausgeschlossen. Diese Eigenschaften des Glases beruhen auf seiner Vorspannung.
- ESG-H ist ein Einscheibensicherheitsglas, das einem Heißlagerungstest nach den neuen Bestimmungen der Bauregelliste unterzogen wird. Mit diesem Test werden sogenannte Spontanbrüche praktisch ausgeschlossen.
- Gussglas ist ein gegossenes und gewalztes Flachglas, das nach dem Walzverfahren (=Urformung von Flachglas) hergestellt wird und nicht klar durchsichtig (transluzent) ist.
- Beim Siebdruckverfahren wird das gewünschte Motiv über ein Sieb hindurch auf die Scheibe gedruckt. Daraufhin wird die keramische Farbe im Ofen in das Glas eingebrannt. Hierdurch wird eine geschlossene Oberfläche erzeugt, die Vorteile bei der Pflege und Haltbarkeit mit sich bringt.
- Durch das Laserverfahren entstehen einzigartige Farbverläufe, Schattierungen und plastisch wirkende Formen, die auf ganz besondere Weise Licht reflektieren können. Trifft ein Laserpuls auf das Glas, kommt es durch die hohen Temperaturen zu einer Art Oberflächen-Verschmelzung, wobei der gravierte und gleichzeitig verschmolzene Glasbereich unempfindlich gegen Schmutz wird. So können feine Linien und Verläufe, die bis in den Bereich von Mikro-Millimeter gehen, produziert werden. Es entstehen hochgradig schmutzunempfindliche und sehr gut zu reinigende Oberflächen, die zudem absolut UV-beständig und beständig gegen Abrieb sind.
- Sandgestrahltes Glas ist Floatglas, bei dem mit Sandstrahltechnik die Oberfläche mattiert wird. So entstehen feine matte und undurchsichtige Motive.
- Float satiniert ist ein ganzflächig geätztes und hierdurch halbdurchsichtiges Floatglas mit einer entsprechend anspruchsvollen optischen Wirkung.
- Gläser mit Oberflächenschutz haben eine hochwertige Versiegelung der Glasoberfläche. Diese Oberfläche ist leicht zu pflegen und verringert eine Wiederanschmutzung.
Pflege und Reinigung
Alle Gläser außer: Sandgestrahltes Glas, Gläser mit Oberflächenschutz
- Tägliche Pflege: Die Reinigung der Gläser kann mit handelsüblichem Glasreiniger und einem weichen Lappen erfolgen. In keinem Fall dürfen scheuernde Mittel verwendet werden. Beim Einsatz von Reinigungsschwämmen darf nur ein für Glas geeigneter Typ eingesetzt werden.
- Kalkansatz: Kalkablagerungen sind durch eine regelmäßige Reinigung vermeidbar. Sollten sich jedoch gelegentliche Kalkflächen bilden, können diese mit Putzessig entfernt werden. Gegebenenfalls etwas einwirken lassen und danach gut mit klarem Wasser abspülen.
Sandgestrahltes Glas, Gläser mit Oberflächenschutz
- Diese Produkte ausschließlich mit klarem Wasser reinigen. Anschließend mit einem Mikrofasertuch wiederholt und vorsichtig in gleiche Richtung wischend trocknen.
- Achtung! Niemals sollten Haushaltsreiniger mit ätzenden oder schleifenden Inhaltsstoffen verwendet werden, da bleibende Schädigungen der Oberfläche auftreten können.
- Fettflecken können mit einem haushaltsüblichen angefeuchteten Schmutzradierer entfernt werden.
Ungeeignete Reinigungsmittel
- Grobe Reinigungsmittel wie z.B. Scheuermittel, Stahlwolle oder Stoffe mit eingewebten Metallfäden sind ungeeignet, ebenso silikonhaltige Mittel.
- Die Verwendung von scharfen Gegenständen (z.B. Stahlklingen, Messer etc.) ist nicht erlaubt, da dies zu Kratzern in der Glasoberfläche führen kann. Das sogenannte „Abklingen“ mit dem Glashobel zur Reinigung ganzer Glasflächen ist nicht zulässig.
- Die Anwendung tragbarer Poliermaschinen zur Beseitigung von Oberflächenschäden führt zu einem nennenswerten Abtrag der Glasmasse. Optische Verzerrungen, die als „Linseneffekt“ erkennbar sind, können hierdurch hervorgerufen werden. Bei ESG führt das Auspolieren von Oberflächenschäden zu einem Festigkeitsverlust. In Folge ist die Sicherheit des Bauteils nicht mehr gegeben.
Bewertung von Fertigungstoleranzen
Folgende Toleranzen können bei der Glasherstellung auftreten, die fertigungsbedingt zulässig sind und keine Qualitätsminderung / Reklamationsgrund darstellen:
- Bei Gussglas und gepresstem Glas:
- Strukturabweichung und Musterversatz
- Bei allen Gläsern:
- Kleinere Blasen und kristalline Einschlüsse
- Haarkratzer
- Bei Bedarf kann die Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas im Bauwesen bei uns angefordert werden
Einbau von Verglasungen
- Beim Einbau von Verglasungen ist die entsprechende Montageanleitung zu beachten.
- Es ist darauf zu achten, dass die Verglasung beim Montagevorgang nicht mit schmutzigen Händen (Silikon oder Ölrückstände) oder Schmierstoffen (Schmieren von Bändern o.Ä.) in Berührung kommt.
- Bei jeglicher Verwendung einer Verglasung hat der Einbauer gegenüber dem Endkunden die Pflicht auf die Art der eingesetzten Verglasung (z.B. Float-Glas, ESG, VSG usw.) hinzuweisen. Im Gefahrenbereich ist Sicherheitsglas einzusetzen.
Geeignete Produkte:
- Neutrale wässerige Reinigungsmittel und neutrale synthetische Reinigungs- oder Netzmittel sind zur Entfernung von losem haftendem Schmutz auf beschichteten Flächen geeignet.
- Zur Entfernung von Bauverschmutzung (Zementmilch und Kalkspritzer) dürfen schwach saure, wässerige Mittel verwendet werden, wie z.B. Speiseessig 1:1 mit Wasser verdünnt; wenn hartnäckige Flecken unverdünnt.
Wichtig: Die zu reinigenden Flächen sind so mild wie möglich zu reinigen und abschließend ausgiebig mit Wasser zu spülen, da durch Reste von Salzen, Säuren oder Alkalien Korrosionen ausgelöst werden können. Auf keinen Fall Scheuermittel bzw. Schleifmittel verwenden!
Ungeeignete Produkte:
- Stark saure, wässerige Reinigungsmittel: Bei der Verwendung von Essigsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure sind die Konzentrationen von mehr als 0,5 % nicht zulässig. Andere Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure etc., sind in jeder Konzentration ungeeignet.
- Stark alkalische, wässerige Reinigungsmittel: Diese Produkte sind grundsätzlich zur Reinigung von Beschichtungen verboten.
- Lösungsmittel-Reiniger Ester, Ketone (wie z.B. Azeton), Glykol Äther, Benzine, Verdünner (z.B. Nitroverdünner), Fleckenwasser sowie Chlorkohlenwasserstoffe sind ungeeignet.
- Keine Produkte von unbekanntem chemischem Ursprung verwenden.
- Während der Reinigung müssen die Oberflächen kalt sein (Tmax = 30o C) und sollten nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein.
- Die Reinigungsmittel müssen ebenfalls kalt sein (Tmax = 30o C), bitte keine Spritzdampf-Produkte verwenden.
Diese Empfehlung entspricht dem heutigen allgemeinen Erfahrungsstand und führt zu keiner Rechtsverbindlichkeit. Im Zweifelsfall und in Spezialfällen ist ein Vorversuch erforderlich.
Der Werkstoff Edelstahl ist vor allem bei Fenster- und Türbeschlägen sehr gefragt, weil die Oberfläche äußerst korrosionsbeständig ist. Das Material zeigt im härtesten Einsatz kaum Stoß- und Kratzspuren, reibt sich im Dauereinsatz kaum ab und ist vor allem sehr pflegeleicht aufgrund seiner Zusatzlegierung Chrom und Nickel.
Dennoch können mit der Zeit Verschmutzungen auftreten, wie B. Kalkablagerungen oder Flugrost. Flugrost ist KEIN Reklamationsgrund!
Damit Sie langanhaltende Freude an unseren Produkten haben, empfehlen wir die Einhaltung folgender Reinigungshinweise.
Reinigung und Pflege
Fachgerechte Verarbeitung, Reinigung und Pflege sind die Grundvoraussetzungen für hohe Widerstandsfähigkeit nichtrostender Stähle gegenüber Umwelteinflüssen.
Moderne Edelstahlreiniger bieten die Möglichkeit, sowohl leichte organische Verschmutzungen (Fettfilme) als auch Kalkablagerungen und Flugrost zu entfernen. Sie regenerieren die Passivschicht und erhalten somit die natürliche Schutzwirkung des Materials. Zur Pflege empfehlen wir Stahlfix, Wendol, Sidol oder Weicon Edelstahl-Pflege-Spray.
Alkalische Reiniger können auch stärkere organische Verschmutzungen beseitigen ohne dabei das Material zu schädigen. Unbedingt zu vermeiden sind chlorid- und salzsäurehaltige Reiniger.
Reinigungsintervalle
Die Reinigungsintervalle für Edelstahl Rostfrei in Innenanwendungen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen für andere Oberflächen. Um den Arbeits- und Kostenaufwand so gering wie möglich zu halten, sollte die Reinigung in jedem Fall erfolgen, bevor sich gröbere Verschmutzungen angesammelt haben.
Im Außenbereich kann Edelstahl einer Reihe von korrosiven Belastungen ausgesetzt sein, z.B.
- Küstenatmosphäre
- Industrieabgasen
- Tausalzhaltigem Spritzwasser
- Luftverschmutzung und Verkehrsabgasen
Unterhaltsreinigungen sollten bei schwächer belasteter Umgebung in Abständen von 6 bis 12 Monaten, bei stärkerer Belastung in Abständen von 3 bis 6 Monaten durchgeführt werden.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Qualitätsprodukt. Ihre Hebeschiebetür wird Ihnen lange Freude bereiten und für eine angenehme Wohnatmosphäre sorgen. Damit Sie auch in Zukunft stets von optimaler Funktionalität profitieren können ist es wichtig, dass Sie sich mit der Wartung und Pflege Ihrer Hebeschiebetür vertraut machen. Nur so ist ein störungsfreier Betrieb gewährleistet. Nehmen Sie sich daher ein wenig Zeit diese Hinweise zu lesen. So können Sie sicher sein, dass Ihre Hebeschiebetür (HST) immer im besten Zustand bleibt.
Richtige Bedienung
Achten Sie bitte bei der Bedienung/Öffnung vor allem auf die korrekte Stellung des Türgriffs.

Sicherheitshinweise

Pflege und Wartung
Bei HST werden lediglich die Schließzapfen auf der Griffseite des Rahmens geölt. Reinigen Sie den Laufschienenbereich regelmäßig (staub- und schmutzfrei halten).

Profile
Kunststoffprofile zeichnen sich durch ihre besonders langlebige und leicht zu reinigende Oberfläche aus. Zum Reinigen der Türen genügt daher i.d.R. lauwarmes Wasser mit einem milden Reinigungs- oder Spülmittel.
Sollten sich grobe Verschmutzungen so nicht entfernen lassen, verwenden Sie geeignete Kunststoffprofil-Reiniger. Scheuermittel und Haushalts- oder Glasreiniger mit aggressiven Inhaltsstoffen wie Alkohol oder Salmiak können die Glas- und Rahmenoberfläche sowie die Dichtungen angreifen und beschädigen.
Das Benutzen von Hochdruck- oder Dampfreiniger ist grundsätzlich zu vermeiden, um das Risiko einer Profilbeschädigung auszuschließen.
Dichtungen kontrollieren
Die Türen sind mit langlebigen Dichtungen ausgestattet, um Zugluft und Feuchtigkeit effektiv zu blockieren. Reinigen Sie die Flügeldichtungen mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel.
Verwenden Sie keine ölhaltigen Schmiermittel. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Dichtungen „verkleben“. Der Einsatz von Silikon und Glycerin ist unbedenklich.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Haustür-Element – gefertigt nach höchsten Qualitätsansprüchen & RAL Gütesicherung -.
Sollten Sie Ihre Tür nicht von uns einbauen lassen, beachten Sie bitte die Hinweise „Lieferung“ bis „Montagevorbereitung“.
Lieferung
Nach der Lieferung sollte sofort die Schutzverpackung entfernt werden und eine gründliche Sichtkontrolle des Elementes vorgenommen werden. Überzeugen Sie sich VOR dem Einbau von einer einwandfreien Beschaffenheit. Falls bei dieser Sichtkontrolle Beschädigungen entdeckt werden, sollten Sie sich sofort mit uns in Verbindung setzen.
Achtung: Beschädigte Elemente dürfen NICHT eingebaut werden!
Trockenheit
Vermeiden Sie feuchte Umgebungen, da dies zu Schäden am Material führen kann. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 – 60 % ist optimal.
Wettergeschützt
Lagern Sie die Elemente idealerweise in Innenräumen oder an einem überdachten, trockenen Ort.
Direkte Sonneneinstrahlung
Schützen Sie die Elemente vor direkter Sonneneinstrahlung, da diese zu Verfärbungen oder Beschädigungen führen kann.
Aufrechte Lagerung
Um Verformungen zu vermeiden, lagern Sie die Elemente senkrecht so wie sie eingebaut werden. Die Haustür kann leicht schräg an die Wand gelagert werden, Verkanten unbedingt vermeiden. Die Tür steht sicher, wenn die obere Blendrahmenkante voll an der Wand anliegt, und so ein Verwinden verhindert wird.
Untergrund
Stellen Sie sicher, dass der Untergrund eben und sauber ist. Um Kratzer zu vermeiden, verwenden Sie Schutzunterlagen.
Luftzirkulation
Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation, um Feuchtigkeitsstau zu vermeiden.
Vermeidung von Beschädigungen
Vermeiden Sie es, die Elemente aus der Verpackung zu ziehen oder zu verschieben, um Beschädigungen zu verhindern.
Temperatur
Die Lagertemperatur sollte möglichst konstant sein und zwischen 17 und 18 Grad liegen.
Vermeidung von aggressiven Stoffen
Lagern Sie die Elemente nicht in der Nähe von aggressiven Reinigungsmitteln oder anderen Stoffen, die das Material angreifen könnten.
Transport
Sollten Sie das Element selber abholen, achten Sie bitte beim Transport auf eine sichere Befestigung und verwenden Sie Schutzunterlagen, um Kratzer zu vermeiden.
Örtliche Voraussetzungen
Den Sitz des Blendrahmens in der Laibung mit dem verantwortlichen Auftraggeber klären (ob außen- oder innenbündig, ob mittiger Sitz oder mit Anschlag). Achtung: Bei bündigem Sitz die Art der Befestigung beachten, da es ggfls. zu Mauerabplatzungen bei der Verwendung von Dübel kommen kann. Bauöffnung säubern, ggfls. Mörtelreste vom Mauerwerk etc. entfernen.
Montagevorbereitung
Die Elemente werden komplett mit fertig montierten Blendrahmen und eingehängten Flügeln geliefert. Zur Montage sollte der Flügel ausgehängt werden. Beachten Sie bitte beim Einbau unbedingt die Montagerichtlinien des Herstellers.
Wartung und Pflege
Schutzfolie direkt nach dem Einbau entfernen
Schutzfolie schützt die Profile vor Schäden und Schmutz. Ihre Lebensdauer ist nur auf die Zeit zwischen Herstellung und Montage geplant. Diese Folie sollte daher sofort nach der Endmontage entfernt werden. Je länger die Profile mit Schutzfolien der Sonne ausgesetzt sind, desto schwieriger lassen sich die Schutzfolien später entfernen – bis zu dem Punkt an dem eine Entfernung nicht mehr möglich ist.
Oberflächen
Kontrollieren Sie nach der Montage die Elemente auf Beschädigungen der Oberfläche. Sollten Beschädigungen vorhanden sein: Sofort ausbessern. Bei weiteren baulichen Maßnahmen wie Arbeiten mit Farbe, Bauschaum oder Winkelschleifer sind die Elemente zu schützen. Verwenden Sie zum Abkleben nur geeignete Klebebänder (z.B. TESA UV-beständiges Außenabdeckband Nr. 04438 blau). Elemente sind feucht zu säubern, evtl. unter Beigabe von alkalifreien Haushaltsreinigern.
Glas
Reinigen Sie mit milden Reinigungsmitteln die Scheiben, entfernen Sie vorhandene Etiketten. Empfehlung: Klares Wasser mit einem Zusatz von Spiritus.
Achtung! Keine kratzenden Werkzeuge, Rasierklingen, Schaber oder Scheuermittel verwenden. Zementmilch und andere Baustoff-Verunreinigungen sofort entfernen, da sonst eine chemische Verätzung der Glasoberfläche eintritt und es zur Erblindung des Glases führen kann.
Beschläge
Fenster- und Türelemente wurden während der Produktion sorgfältig geprüft. Ein Nachregulieren der Beschläge ist deshalb nicht notwendig. Unvorhersehbare Veränderungen oder langjähriger Gebrauch kann dieses jedoch notwendig machen. Die Fenster- und Türelemente verfügen über diverse Nachstellmöglichkeiten (siehe Einbauanleitung).
Mindestens einmal jährlich – je nach Beanspruchung auch öfter – sind alle beweglichen Teile und alle zugänglichen Gleitstellen des Beschlags mit technischer Vaseline zu fetten und auf Funktion zu prüfen (z.B. mit den Fetten Divinol Profilube SL (Sprühfett), Divinol F14 EP oder Shell Gadus S2 V100)) und mechanisch bzw. elektronisch auf Funktion zu prüfen.
Um Korrosionsschutz der Beschlagteile nicht zu beeinträchtigen sind lediglich per neutrale Reinigungs- und Pflegemittel zu verwenden, die keinerlei Schleifmittel enthalten. Stark beanspruchte Gleitstellen, wie z.B. Fallenschräge, Automatik-Taststifte bei Bedarf öfter fetten bzw. ölen (z.B. vierteljährlich).

Mit der Wahl Ihrer neuen Fenster aus Klasse-A-Profilen haben Sie sich für eine moderne und hochwertige Premiumqualität entschieden. Wir sind überzeugt, dass Sie viel Freude an Ihren neuen Qualitätsfenstern haben werden.
Ihre Fenster wurden nach den neuesten technologischen Standards mit Sorgfalt und Präzision gefertigt und fachgerecht montiert. Damit Sie über viele Jahre hinweg die ungetrübte Freude an ihnen genießen können, haben wir Ihnen Tipps und Informationen zur korrekten Pflege und Bedienung zusammengestellt. Zusätzlich geben wir Ihnen praktische Hinweise für das richtige und energiesparende Lüften, sodass bei Ihnen zu Hause immer ein optimales Wohlfühlklima herrscht.
Bestimmungsgemäße Verwendung und Fehlgebrauch
Bei Fenster oder Fenstertüren mit Dreh- oder Dreh-Kipp-Beschlägen können Fenster- oder Fenstertürflügel durch Betätigung eines Handhebels in eine Drehlage nach innen oder in eine durch die Scherenausführung begrenzte Kippstellung nach innen gebracht werden.
Beim Schließen eines Flügels und dem Verriegeln des Beschlags muss in der Regel die Gegenkraft einer Dichtung überwunden werden.
Warnung: Verletzungsgefahr und Sachschäden durch unsachgemäßes Öffnen und Schließen von Flügeln!
Unsachgemäßes Öffnen und Schließen der Flügel können bis zu schweren Körperverletzungen und erheblichen Sachschäden führen!
Deshalb:
- Unbedingt sicherstellen, dass der Flügel über den gesamten Bewegungsbereich bis zur absoluten Schließstellung von Hand geführt, mit sehr geringer Geschwindigkeit kontrolliert und ohne Widerstand an den Rahmen herangeführt wird!
- Unbedingt sicherstellen, dass der Flügel niemals unkontrolliert zuschlägt oder aufschwingt (Wind bzw. Sog)!
- Unbedingt sicherstellen, dass der Flügel beim Schließen nicht an den Rahmen oder einen weiteren Flügel stößt (3-flügelige Fenster)!
Jede über die bestimmungsgemäße Verwendung hinausgehende oder davon abweichende Benutzung und Verarbeitung der Produkte gilt als Fehlgebrauch. Dadurch kann es zu Verletzungen von Menschen sowie zu Beschädigungen anderer Güter kommen!
Warnung: GEFAHR DURCH FEHLGEBRAUCH!
Ein Fehlgebrauch der Fenster und Fenstertüren kann zu gefährlichenSituationen führen, wie Verletzung von Menschen und Beschädigung anderer Güter. Insbesondere folgende Verwendungen sind zu unterlassen (siehe auch Sicherheitshinweise):
- Das bewusste oder unkontrollierte Zuschlagen oder Drücken der Fenster- und Fensterflügel gegen die Fensterlaibung. Hierdurch können die Beschläge, Rahmenmaterialien oder weitere Einzelteile der Fenster oder Fenstertüren beschädigt bzw. zerstört werden.
- Das Einbringen von Hindernissen in den Öffnungsbereich zwischen Rahmen und Fenster- bzw. Fenstertürflügel!
- Das vorsätzliche Anbringen oder fahrlässige Zulassen auf Fenster- und Fenstertürflügel einwirkenden Zusatzlasten.
- Das Schließen der Fenster- und Fenstertürflügel mit Kraftaufwand. Der Flügel muss immer ohne Kraftaufwand frei in den Rahmen einlaufen.
Achtung! Bei für jedermann unübersehbaren bzw. sichtbaren Beschädigungen oder nicht einwandfreier Funktion darf das Fenster bzw. die Fenstertür nicht mehr betätigt werden und muss vor jeder weiteren Nutzung durch einen Fachbetrieb umgehend instandgesetzt werden!
Wichtig! Ansprüche jeglicher Art aufgrund von Schäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung bzw. Fehlgebrauch zurückzuführen sind, sind ausgeschlossen!
Hinweis zur Nutzungseinschränkung:
Geöffnete Flügel von Fenster und Fenstertüren sowie nicht verriegelte oder in Lüftungsstellungen (z.B. Kippstellung) geschaltete Fenster- und Fenstertürflügel erreichen nur eine abschirmende Funktion. Sie erfüllen nicht die Anforderungen an:
- die Fugendichtheit
- die Schalldämmung
- die Einbruchhemmung
- die Schlagregendichtheit
- den Wärmeschutz
Die genannten Eigenschaften können nur bei verriegelten Flügeln von Fenstern und Fenstertüren erreicht werden.
Sicherheits- und Warnhinweise
Folgende Symbole veranschaulichen die Fenster und Fenstertüren vorhandenen Gefahren:
| Symbol | Bedeutung |
![]() | Verletzungsgefahr durch Einklemmen von Körperteilen im Öffnungsspalt zwischen Flügel und Rahmen Beim Schließen von Fenstern und Fenstertüren niemals zwischen Flügel und Rahmen greifen und stets umsichtig vorgehen. Kinder und Personen, die die Gefahren nicht einschätzen können, unbedingt von der Gefahrenstelle fernhalten. |
![]() | Verletzungsgefahr durch Sturz aus geöffneten Fenstern und Fenstertüren In der Nähe von geöffneten Fenstern und Fenstertüren vorsichtig vorgehen, nicht vorbeugen und nicht hinauslehnen. Kinder und Personen, die die Gefahren nicht einschätzen können, unbedingt von der Gefahrenstelle fernhalten. |
![]() | Verletzungsgefahr und Sachschäden durch Andrücken des Flügels gegen den Öffnungsrand (Mauerlaibung) unbedingt unterlassen! |
![]() | Verletzungsgefahr und Sachschäden durch Einbringen von Hindernissen in den Öffnungsspalt zwischen Flügel und Rahmen unterlassen! |
![]() | Verletzungsgefahr und Sachschäden durch Zusatzbelastung des Flügels |
![]() | Verletzungsgefahr durch Windeinwirkung Windeinwirkungen auf den geöffneten Flügel vermeiden. Bei Wind und Durchzug Fenster und Fenstertürflügel unbedingt sofort verschließen und verriegeln. Bei Vorankündigungen von Wind und Sturm alle Flügel schließen und verriegeln. |
Hinweis! Eine fixierte Offenstellung von Fenster- und Fenstertürflügeln ist nur mit feststellenden Zusatzbeschlägen zu erreichen!
Damit ein Fenster nicht durch den Wind oder Sog in der Kippstellung zuschlägt bzw. in der Drehstellung aufschwingt oder zuschlägt, stehen spezielle Zubehörteile zur Verfügung, die dies verhindern. Diese Zubehörteile müssen von Ihnen bei Bedarf gesondert bestellt werden.
Achtung! Bei sichtbaren Beschädigungen oder nicht einwandfreier Funktion darf das Fenster bzw. die Fenstertür nicht mehr betätigt werden und muss vor jeder weiteren Nutzung durch einen Fachbetrieb umgehend instandgesetzt werden!
Bedienungshinweise
Folgende Symbole zeigen die verschiedenen möglichen Hebelstellungen und die darauf resultierenden Flügelstellungen der Fenster bzw. Fenstertüren (ordnungsgemäße Funktion).
Dreh-Kipp-Beschläge
| Hebel-/Flügelstellung | Bedeutung |
![]() | Kippstellung des Flügels zur Dauerbelüftung des Raumes. Drehstellung des Flügels (zur Kurzzeitbelüftung bzw. Stoßbelüftung des Raumes oder zum Reinigen der Außenscheiben). Schließstellung des Flügels (wenn der Raum unbeaufsichtigt oder kein Lüftungstausch gewünscht ist). |
Dreh-Kipp-Beschläge mit Spalt- bzw. Sparlüftung
| Hebel-/Flügelstellung | Bedeutung |
![]() | Kippstellung des Flügels (zur Dauerbelüftung des Raumes) Spalt- bzw. Sparlüftungsstellung des Flügels (zum längeren Lüften bei niedrigen Außentemperaturen) Drehstellung des Flügels (zur Kurzzeitbelüftung bzw. Stoßbelüftung des Raumes oder zum Reinigen der Außenscheiben) Schließstellung des Flügels (wenn der Raum unbeaufsichtigt oder kein Luftaustausch gewünscht ist) |
Kipp-Dreh-Beschläge
| Hebel-/Flügelstellung | Bedeutung |
![]() | Drehstellung des Flügels zur Kurzzeitbelüftung bzw. Stoßbelüftung des Raumes oder zum Reinigen der Außenscheiben Kippstellung des Flügels (zur Dauerbelüftung des Raumes). Schließstellung des Flügels (wenn der Raum unbeaufsichtigt oder kein Luftaustausch gewünscht ist). |
Bedienungs- und Reinigungshinweise
Eine Fehlschaltung liegt vor, wenn der Flügel gleichzeitig eine Dreh- UND eine Kippbewegung zulässt!

Sollte es trotz Hebe- und Fehlschaltsicherung einmal zur Fehlschaltung kommen:
- Hebesicherung in der Nähe des Griffes in die Mitte drücken und halten (roter Pfeil – senkrechte Position).
- Den Fensterflügel auf der Bandseite in den Rahmen drücken, danach lässt sich der Griff in die Kippstellung bewegen.
- Nun Fensterflügel komplett in den Rahmen drücken und Griff in die Schließstellung drehen.
Allgemeine Bedienungs- und Nutzungshinweise
Geöffnete Fenster und Fenstertüren stellen immer eine Gefahrenquelle für die Gesundheit von Menschen und die Beschädigung anderer Sachen dar!
Warnung! Verletzungsgefahr beim Schließen von Fenstern und Fenstertüren! Wird beim Schließen des Fensters oder der Fenstertür mit der Hand oder sonstigen Körperteilen zwischen Flügel und Rahmen gegriffen, besteht Quetschgefahr und somit die Gefahr von Verletzungen!
Deshalb:
- Beim Schließen von Fenstern und Fenstertüren niemals zwischen Flügel und Rahmen greifen und stets umsichtig vorgehen.
- Kinder und Personen, die die Gefahren nicht einschätzen können, unbedingt von der Gefahrenstelle fernhalten.
- Bei Wind und Durchzug Fenster- und Fenstertürflügel unbedingt unverzüglich verschließen und verriegeln. Ansonsten kann durch den Luftzug bzw. den Luftsog das Fenster bzw. die Fenstertür selbsttätig und unkontrolliert zu- bzw. aufschlagen! Wird der Flügel nicht verschlossen und verriegelt, kann es zu Schäden am Fenster selbst, an anderen Gegenständen, wie auch zu Verletzungen von Menschen kommen.
Allgemeine Reinigungshinweise:
Eine regelmäßige Reinigung ist Grundvoraussetzung dafür, dass die Lebensdauer und die Funktionsfähigkeit des Fensters erhalten bleiben. Bei der Reinigung der Glasflächen und der Oberflächen sind auch die Beschlagteile auf Verschmutzung zu kontrollieren und ggfls. mit einem feuchten Tuch und ph-neutralem Reinigungsmittel zu reinigen. Erst nach Trocknung der gereinigten Teile darf das Fenster bzw. die Fenstertür wieder geschlossen werden. Um die Oberflächengüte der Beschlagteile für die zweckentsprechende Nutzung dauerhaft zu erhalten und Beeinträchtigungen zu vermeiden, unbedingt folgende Punkte beachten:
Schutz vor Korrosion:
- Die Beschläge bzw. die Falzräume so belüften, dass sie weder direkter Nässeeinwirkung noch Tauwasserbildung ausgesetzt sind (wichtig während der Bauphase).
- Beschlagsteile nur feucht reinigen, dauerhafte Nässe vermeiden!
Schutz vor Verschmutzungen:
- Die Beschläge generell von Ablagerungen (z.B. Salz in Küstennähe) und Verschmutzungen freihalten. Während der Bauphase Verschmutzungen durch Putz, Mörtel oder Ähnliches sofort mit Wasser entfernen.
- Beschlags- und Schließteile vor Verunreinigungen schützen (Staub, Schmutz, Farben etc.)
Schmutz vor aggressiven, säurehaltigen Reinigungsmitteln:
- Die Beschläge ausschließlich mit einem weichen, fusselfreien Tuch und einem milden, pH-neutralen Reinigungsmittel in verdünnter Form reinigen. Niemals aggressive, säure- oder lösungsmittelhaltige Reiniger verwenden. Diese können zu Schäden an den Beschlägen führen!
- Derart beschädigte Beschläge können zu einer Funktionsbeeinträchtigung sowie ihrer sicherheitsrelevanten Eigenschaften führen und in der Folge kann es zu Verletzungen von Menschen kommen.
Achtung: Schadhafte bzw. geschädigte Stellen müssen umgehend ausgebessert und instandgesetzt werden.
Verschmutzungen zwischen Dichtung und Scheibe
Wir weisen darauf hin, dass eine eventuelle Verschmutzungsmöglichkeit im Anlagebereich von hellen Dichtungen an die Glasfläche auftreten kann. Diese Verunreinigungen stellen keinen Mangel dar, da sie systembedingt nicht zu vermeiden sind.
Wartungshinweise
Ihr Fenster bzw. Ihre Fenstertür ist mit einem hochwertigen und langlebigen Beschlag ausgestattet. Damit dieser auf Jahre hinaus funktionsfähig und sicher bleibt, sind die nachfolgenden Wartungshinweise bzw. die vorgeschriebenen Intervalle zu beachten und einzuhalten.
Hinweis: Die Beschläge von Fenster und Fenstertüren bedürfen neben einer regelmäßigen Reinigung auch einer fachkundigen, systematischen Inspektion und Wartung, um die Gebrauchstauglichkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Wir empfehlen daher einen entsprechenden Wartungsvertrag mit dem Hersteller Ihrer Fenster und Fenstertüren abzuschließen.
Inspektions- und Überprüfungsintervalle
Nachweisliche Erstüberprüfung 6 – 18 Monate nach dem Einbau, danach alle 12 Monate bei privater Nutzung bzw. alle 6 Monate bei gewerblicher Nutzung (je nach Intensität der Beanspruchung)
Durchzuführen vom Endanwender oder dem Fachbetrieb:
- Den freien Einlauf des Fensters bzw. der Fenstertür und die Leichtgängigkeit bzw. Lage des Griffes in Schließstellung (exakt senkrecht nach unten) kontrollieren und ggfls. Fenster bzw. Fenstertür vom Fachbetrieb nachjustieren lassen.
- Alle Beschlagsteile und Schließteile auf offensichtliche Beschädigungen bzw. Verschleiß (Abrieb) kontrollieren und – falls nötig – durch einen Fachbetrieb ersetzen lassen.
- Alle beweglichen Beschlagsteile und Schließteile auf Funktion prüfen und fetten.
Durchzuführen vom Fachbetrieb:
- Befestigungsschrauben überprüfen und ggfls. nachziehen bzw. ersetzen.
- Hebesicherung überprüfen und ggfls. nachjustieren.
- Einstellung bzw. Anpressdruck der (Sparlüftungs-)Schere sowie des Ecklagers bzw. des Ecklagerbandes überprüfen.
- Anpressdruck der Verschlusszapfen bzw. i.S.-Zapfen überprüfen und ggfls. nachjustieren.
Der Beschlag Ihres Fensters muss mindestens einmal monatlich betätigt werden, um „ruhenden Verschleiß“ vorzubeugen.
Fetten Sie die Schmierstellen für Beschläge mit PTFE in Sprayform, z.B. OKS 3751 oder gleichwertig ein. Nach dem Schmieren muss der Beschlag mehrmals getätigt werden, um den Schmierstoff zu verteilen.
Sinnvoll lüften
Regelmäßiges Lüften reguliert die Luftfeuchtigkeit und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Damit beim Luftaustausch keine wertvolle Energie verloren geht, empfehlen wir Ihnen, kurz, aber intensiv zu lüften. Drehen Sie dazu die Heizkörper ab. Öffnen Sie die Fenster zwei- bis dreimal täglich weit und schaffen Sie so Durchzug. Mit der Stoßlüftung erreichen Sie in nur wenigen Minuten einen nahezu vollständigen Austausch der Raumluft, ohne dass die Wärmespeicher der Wohnung (Wände/Heizkörper/Möbel) auskühlen. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit, etwa in Bädern, Waschküchen oder nach Putz-, Estrich- oder Malerarbeiten, ist regelmäßiges Lüften notwendig, um evtl. Schimmelbildung zu verhindern. Ausführliche Informationen über das richtige Lüften finden Sie in unserem BLOG.
Tipp: Damit Wasser, das etwa bei starken Schlagregen oder beim Fenster in Kippstellung in den Rahmenfalz eindringen konnte, direkt wieder abgeleitet wird, hat jedes Fenster sogenannte Entwässerungsöffnungen. Diese finden Sie bei geöffnetem Fenster z.B. innen im Rahmenpfalz. Kontrollieren Sie regelmäßig, etwa beim Fensterputzen, auch die Entwässerungsöffnungen und entfernen Sie eventuelle Verstopfungen.
Pflege und Wartung von Kunststoffoberflächen
Richtig reinigen
Unsere Qualitätsfenster sind besonders langlebig und besitzen eine glatte, witterungsbeständige Oberfläche. Meistens reicht regelmäßiges Reinigen mit einem weichen Tuch und klarem, lauwarmen Wasser aus. Bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie einen speziell für PVC-Profile geprüften Reiniger verwenden oder eine pH-neutrale Seife, die vorzugsweise frei von Duft- und Farbstoffen ist. Viele Reinigungsmittel sind bei kurzem Kontakt unproblematisch, können das Profil bei längerer Einwirkung jedoch schädigen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie ausreichend mit klarem Wasser nachspülen, um alle Rückstände des Reinigungsmittels zu entfernen.
Tipp: Auf keinen Fall sollten abrasive Reinigungsmittel oder aufrauende Schwämme, Tücher oder Bürsten zum Einsatz kommen. Auch sollten Sie niemals Lösungsmittel oder Verdünner verwenden. Sie können den Kunststoff anlösen. Benutzen Sie keinen Dampfreiniger, da der heiße Dampf den Kunststoff aufweichen kann.
Dichtungen kontrollieren
Um Zugluft und Wasser dauerhaft abzuhalten, sind Ihre Fenster mit modernen Dichtungen mit sehr hoher Lebensdauer versehen. Prüfen Sie dennoch die Falzdichtungen ab und zu auf Sitz und Zustand und reinigen Sie sie mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Kontrollieren Sie – um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden – auch von Zeit zu Zeit die Versiegelungsstufen zwischen Blendrahmen und Mauerwerk. Falls die Dichtmasse rissig ist oder sich an irgendeiner Stelle ablöst, wenden Sie sich bitte unverzüglich an uns.
Allgemeine Hinweise
Entfernen Sie die Schutzfolie der neuen Fensterelemente nach spätestens drei Monaten. So vermeiden Sie von Anfang an eine Beeinträchtigung der Oberflächenqualität. Zudem sollten die Elemente innerhalb von vier Wochen nach dem Einbau erstmals gereinigt werden. Im Anschluss sollten Sie Ihre Fenster immer dann reinigen, wenn Schmutz auf dem Profil sichtbar ist. Andernfalls können sich in Verbindung mit Regenwasser Ablagerungen bilden. Verwenden Sie von Anfang an ein geeignetes Reinigungsmittel und ein weiches Tuch. Schäden durch falsche Reinigung werden meistens nach längerer Zeit sichtbar – ein Schnelltest an einer unauffälligen Stelle ist daher nicht aussagekräftig.









