
Pflege- und Produkthinweise
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Produkt! Damit Sie lange Freude an Ihrem Möbel haben, haben wir für Sie ein paar Informationen zusammengestellt:
Holz ist ein Naturprodukt und daher ist jedes Massivholzmöbel ein Unikat!
Durch den natürlichen Wuchs der Bäume hat jedes Holzteil unterschiedliche Farben und Maserungen. Der Unterschied ist je nach Holzart größer oder kleiner. Holz reagiert nicht nur als Baum, sondern auch noch als verarbeitetes Holz auf Umwelteinflüsse:
- Raumtemperatur und Raumfeuchtigkeit lassen die Hölzer schwinden und quellen, dadurch verändern sich Risse und Übergänge – sie sind mal größer – mal kleiner.
- An den Stirnseiten kann es zu zusätzlicher Rissbildung kommen und die Fläche kann leicht wellig werden.
- Durch Lichteinfluss verändert sich die Farbe des Holzes. Je nach Beschaffenheit können die Hölzer ausbleichen oder dunkler werden. Man sollte daher Gegenstände, die auf dem Möbel stehen oder liegen, regelmäßig verschieben. So werden Farbunterschiede vermieden.
Optimales Raumklima
Es kommt normalerweise immer zu Formveränderungen des Holzes, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder zu niedrig ist. Bei Einhaltung des richtigen Raumklimas kann diese Erscheinung jedoch weitgehend vermieden werden. Das richtige Raumklima hat eine Lufttemperatur von ca. 20 bis 22 °C bei einer relativen Luftfeuchte von ca. 45 bis 55 %. Dieses „Normalklima“ trägt wesentlich zur Behaglichkeit der Räume bei und sollte im Jahresdurchschnitt erreicht werden. Gegebenenfalls empfiehlt es sich geeignete Maßnahmen zur Luftbefeuchtung oder Lufttrocknung zu treffen. Sollte Ihr Raumklima außerhalb dieses Bereiches liegen, riskieren Sie Fugenbildung und Risse im Holz! Bitte überprüfen Sie daher regelmäßig das Raumklima mit einem handelsüblichen Thermo-/Hygrometer.
Die natürlichen Eigenschaften von Massivholz sind daher kein Grund für Beanstandungen. Eine Garantie oder Gewährleistung wird daher nicht übernommen.
- Stellen Sie niemals Ihr Möbel in der Nähe eines Ofens oder Kamins.
- Stellen Sie keine heißen Töpfe, Pfannen oder Tassen ohne schützende Unterlage auf die Tischplatte oder auf andere Möbelteile.
- Verwenden Sie wasserundurchlässige Blumentöpfe, Vasen oder Untersetzer.
- Bei Teelichtern und Kerzen sollten entsprechende Untersetzer oder Gehäuse verwendet werden, da durch hohe Hitzeentwicklung Verbrennungsgefahr bzw. erhöhte Brandgefahr besteht.
- Vermeiden Sie überschwappende Flüssigkeiten. Und falls es doch passiert ist, bitte sofort aufwischen.
Bitte übernehmen Sie Verantwortung für Ihr neues Möbelstück und gehen Sie auf dessen Bedürfnisse ein. Wenn Sie diese Hinweise und Tipps beachten, wird das der Grundstein für lange Freude an Ihrem einzigartigen Möbelstück sein.
Pflegeprodukte:
Die Holzpflegeprodukte für den Innenbereich von Rubio Monocoat sorgen für einen langanhaltenden Schutz Ihres Möbels. Regelmäßige Pflege ist das A und O, wenn Sie die Schönheit Ihrer Holzoberflächen bewahren wollen. Pflegeprodukte können Sie unter dem folgenden Link erwerbenhttps://rellgo.de/collections/pflegemittel
Allgemeine Tipps zur Türenpflege:
- Wählen Sie das richtige Reinigungstuch: Verwenden Sie keine Mikrofasertücher oder Schwämme! Sie wirken auf einigen Oberflächen schleifend.
- Passen Sie bei Renovierungsarbeiten auf: Wählen Sie zum Abkleben der Türen ein Maler-Klebeband, das die Oberfläche der Tür nicht ablöst. Entfernen Sie nach Beendigung der Arbeiten das Klebeband umgehend.
- Positionieren Sie Türstopper richtig: Ein Türstopper sollte so weit wie möglich von der Bandachse entfernt sein. Sonst führen Hebelkräfte zu Schäden an Türrahmen, Bandaufhängung und Zarge.
Weiche Lappen, sanfte Lauge
Grundsätzlich sind alle PRÜM-Türen pflegeleicht. Aber auch hier gilt: Gewusst, wie! Egal, ob CPL, Furnier, mit Glas-Elementen oder Lack: Leicht verschmutzte Türen-Oberflächen lassen sich mit einem weichen Baumwolltuch oder einem nebelfeuchten Fensterleder abwischen oder abstauben.
Übrigens: Dasselbe gilt für Türklinken, Zargen und Türschlösser.
Der Schmutz ist hartnäckiger? Dann hilft meist eine warme Seifenlauge oder mildes Spülmittel. Auch hier ist der Baumwoll-Lappen oder das Fensterleder die richtige Wahl.
Nebelfeucht statt Wasserschaden: Vorsicht mit Feuchtigkeit!
Auch mit Wasser sollten Sie lieber sparsam umgehen: Zu viel Feuchtigkeit oder sogar Nässe schadet der Tür und auch der Zarge, denn das Holz kann aufquellen. Dann ist der Schmutz vielleicht weg, aber die Tür schließt nicht und sieht auch nicht mehr schön aus. Schließlich bestehen Türen ja auch aus Holzwerkstoff. Und der reagiert auf Feuchtigkeit ebenso empfindlich wie auf starke Temperaturschwankungen. Statt viel Wasser und Putzmittel hilft bei stark verschmutzten Türen ein sanfter Reiniger vom Türen-Fachhändler.
Weißlack- und Holztüren schonend reinigen!
Lacktüren sind empfindlicher, als Türen mit CPL-Oberflächen. Grundsätzlich behandeln Sie Ihre Tür am besten wie ein Möbel: Schließlich nimmt Ihr Kleiderschrank auch Schaden, wenn Sie ihn mit einem Schwamm, Mikrofasertuch oder mit Scheuermilch abrubbeln.
Die häufigsten Fehler bei der Türen-Reinigung
- Scharfe Reinigungsmittel, z.B. Scheuermilch, alkohol- oder essighhaltige Putzmittel sind keine gute Idee.
- Mikrofasertücher oder Schwämme: Auf Lack- und Holztüren können sie Kratzer hinterlassen.
- Nass wischen: Dabei kann das Holz aufquellen.
- Spiritus für Türen mit Glasausschnitt kann Schäden am Lack und am Holz der Türverursachen.
Bitte beachten Sie, dass bei hochdämmenden Fensterelementen, insbesondere bei 3fach-
Verglasungen, darauf zu achten ist, dass die Oberflächentemperatur der Laibungen mindestens 13°C betragen sollte, um Schimmelpilzbildung zu vermeiden.
Geeignete Produkte:
- Neutrale wässerige Reinigungsmittel und neutrale synthetische Reinigungs- oder Netzmittel sind zur Entfernung von losem haftendem Schmutz auf lackierten Flächen geeignet.
- Bauverschmutzungen (Zementmilch und Kalkspritzer) können die Oberfläche angreifen und sollten vermieden werden.
Wichtig: Die zu reinigenden Flächen sind so mild wie möglich zu reinigen und abschließend ausgiebig mit Wasser zu spülen, da durch Reste von Salzen, Säuren oder Alkalien Korrosionen ausgelöst werden könnten. Auf keinen Fall Scheuermittel bzw. Schleifmittel verwenden!
Ungeeignete Produkte:
- Stark saure, wässerige Reinigungsmittel: Bei der Verwendung von Essigsäure, Oxalsäure, Phosphorsäure sind die Konzentrationen von mehr als 0,5 % nicht zulässig. Andere Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure etc., sind in jeder Konzentration ungeeignet.
- Stark alkalische, wässerige Reinigungsmittel: Diese Produkte sind grundsätzlich zur Reinigung von Beschichtungen verboten.
- Lösungsmittel-Reiniger Ester, Ketone (wie z.B. Azeton), Glykol Äther, Benzine, Verdünner (z.B. Nitroverdünner), Fleckenwasser sowie Chlorkohlenwasserstoffe sind ungeeignet.
- Keine Produkte von unbekanntem chemischem Ursprung verwenden.
- Während der Reinigung müssen die Oberflächen kalt sein (Tmax = 30o C) und sollten nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein.
- Die Reinigungsmittel müssen ebenfalls kalt sein (Tmax = 30o C), bitte keine Spritzdampf-Produkte verwenden.
Diese Empfehlung entspricht dem heutigen allgemeinen Erfahrungsstand und führt zu keiner Rechtsverbindlichkeit. Im Zweifelsfall und in Spezialfällen ist ein Vorversuch erforderlich.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Parkettfußboden! Damit Sie lange Freude und Ihre Wohn(t)räume nachhaltig leben können, haben wir für Sie einige Hinweise zusammengestellt:
Versiegelung
Eine Parkettversiegelung verhindert das Eindringen von Schmutz und erleichtert wesentlich Reinigung und Pflege, macht aber den Boden natürlich nicht „wasserfest“, wodurch sich die Verwendung von viel Wasser bei der Parkettpflege von selbst verbietet.
Wichtig:
Parkett sollte nicht mit Wasser überschwemmt werden, da sonst Schäden durch Holzquellung entstehen können. Deshalb ist besonders bei der Reinigung und Pflege mit Wasser und wasserhaltigen Produkten sehr sorgfältig zu arbeiten.
Wenn der Versiegelungsfilm durchgetreten ist, muss abgeschliffen und neu versiegelt werden. Die Versiegelung ist eine handwerkliche Arbeit. Das bedingt, dass kleine Störungen in der Oberfläche auftreten können. Auf die Haltbarkeit des Bodens hat dies keinen Einfluss. Wir empfehlen, in der ersten Woche nach Versiegelung nur trocken zu reinigen und keine Teppiche zu verlegen.
Der natürliche Wuchs und die Struktur des Holzes verleihen Holzfußböden eine besondere Note. Durch die Versiegelung werden sie gegen das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten geschützt. Reinigung und Pflege lassen sich daher nach der Erstpflege mühelos mit wässrigen Parkettpflegemitteln durchführen. Eine regelmäßige Parkettpflege muss durchgeführt werden, da sonst ein frühzeitiger Abrieb des Lackes erfolgt.
Frisch versiegelte Parkettböden nicht zu früh betreten. Zwar ist die Oberflache nach ca. 24 Stunden trocken – die endgültige Härte und Abriebfestigkeit erreicht sie jedoch erst nach einigen Tagen. Je mehr der Parkettboden in den ersten Tagen geschont wird, desto größer ist die Lebensdauer der Versiegelung. In dieser Zeit nur trocken reinigen. Nach ca. 8-14 Tagen kann dann der Boden mit Parkett-Pflegemitteln behandelt werden.
Raumklima:
Die Werterhaltung Ihres neuen Parkettbodens und das Wohlbefinden des Menschen erfordern ein gesundes Raumklima. Als optimal hat sich eine Raumtemperatur von 20-220 C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 – 65 % erwiesen. Sollte Ihr Raumklima außerhalb dieses Bereichs liegen, riskieren Sie Fugenbildung und Risse im Holz.
Tipp: Verwenden Sie ein Hygrometer.
Reinigung
Für die Feuchtreinigung benötigen Sie einen Wischmopp, ein Tuch und kaltes Wasser. Wischen Sie nebelfeucht! So vermeiden Sie, dass das Wasser stehen bleibt und über die Fugen ins Holz eindringt. Nebelfeucht bedeutet: Spülen Sie das weiche Wischtuch (kein Mikrofasertuch) in einem Eimer mit klarem Wasser aus und wringen Sie es so gut aus, dass der Lappen nicht mehr tropft. Diese Nebelfeuchte reicht aus, um Staub und anhaftende Verschmutzungen in den meisten Fällen zu lösen.
Bei groben Verschmutzungen geben Sie dem Wischwasser etwas Parkettreiniger hinzu. Achten Sie darauf, dass Sie Reiniger benutzen, die für Ihren Parkettboden bestimmt sind. Nicht geeignete Reiniger können die Oberfläche schädigen. Wischen Sie nach der Reinigung bitte mit klarem Wasser noch einmal nach, um den Reiniger zu neutralisieren.
Neben Reinigern gibt es auch spezielle Pflegemittel. Wohingegen es bei lackierten Parkettböden darauf ankommt, die Lackversiegelung vor dem vorzeitigen Verschleiß zu schützen, enthalten Pflegemittel für geölte Böden natürliche Öle, die die Imprägnierung des Parkett erhalten.
| Geöltes Parkett | Lackiertes/versiegeltes Parkett |
| Etwas auswendigere Reinigung & Pflege | Pflegeleichter im Vergleich zu geöltem Parkett |
| Reinigung: Bodensauger, nebelfeucht abwischen, Reinigungssubstanzen | Schutzschicht aus umweltfreundlichen Polymeren (z.B. Wasserlack) |
| Pflege: Oberfläche wird durch Öl geschützt | Reinigung mit kaltem Wasser |
| Nachbehandlung mit Pflegeölen ca. einmal im Jahr im Wohnbereich. Alternativ: Holzbodenseife im Wischwasser (beinhaltet reinigende Substanzen und pflegende Öle sowie Wachse) | Parkett- oder Intensivreiniger für starke Verschmutzungen |
| Keine Mikrofasertücher! | Pflegemittel zum Erhalt des matt-seidigen Glanzes pur oder verdünnt mit Wischwasser |
Verzichten Sie auf den Gebrauch von Scheuermitteln, Dampfreinigern sowie aggressiven Reinigungsmitteln wie ammoniak-, aceton-, salmiak-, spiritus- und chorhaltigen Flüssigkeiten!
Tipp: Die DIN 18356 regelt die Ausführung von Parkett- und Holzpflasterarbeiten im Innenbereich. Außerdem finden Sie unter https://bv-parkett.de/fileadmin/user_upload/download-oeffentlich/Hinweisblatt-202301-Belegreife.pdf alle Hinweise, die dazu beitragen, dass der Bauablauf für Ihre Parkett- und Bodenbelagsarbeiten zügig und mangelfrei geregelt werden kann.
Raumklima:
Die Werterhaltung Ihrer Massivholztreppe und das Wohlbefinden des Menschen erfordern ein gesundes Raumklima. Als optimal hat sich eine Raumtemperatur von 18 – 200 C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 – 65 % erwiesen. Sollte Ihr Raumklima außerhalb dieses Bereichs liegen, riskieren Sie Fugenbildung und Risse im Holz.
Tipp: Verwenden Sie ein Hygrometer.
Lackierte Massivholzteile:
Unsere Massivholztreppen sind mit einem besonders strapazierfähigem Treppenlack behandelt. Regelmäßiges Staubwischen und / oder -saugen ist vollkommen ausreichend. Um den Wert Ihrer Massivholztreppe zu erhalten, sollten Sie sie nur mit milden Reinigungsmitteln, wie haushaltsübliches Spülmittel oder Neutralseifen in Verbindung mit Wasser, wischen. Dabei ist zu beachten, dass niemals nasse, sondern nur feuchte Lappen verwendet werden. Es sollte umgehend mit einem trockenen Lappen nachgewischt werden. Scheuermittel, Säuren oder andere ätzende Mittel dürfen nicht verwendet werden. Diese können die Oberflächenbeschichtung beschädigen.
Tipp: Besonders hartnäckige Flecken lassen sich evtl. mit einem Scotchpad oder extrafeiner Stahlwolle vorsichtig wegpolieren.
Geölte Massivholzteile:
Es gilt die gleiche Vorgehensweise wie bei lackierten Oberflächen. Hartnäckige Flecken können z.B. mit dem „Rubio Monocoat Wachs-, Reinigungs- und Pflegemittel“ entfernt werden. Dünn auf den Lappen, Scotchpad oder „Polierkissen“ auftragen und abreiben. Schmutz mit trockenem Tuch entfernen. Nach der Trocknung leicht polieren. Das o.g. Reinigungs- und Pflegemittel eignet sich auch für die regelmäßige Pflege Ihrer Massivholztreppe. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Geölte Massivholzteile sollten regelmäßig nachgeölt werden. Es empfiehlt sich einmal jährlich mit z.B. „Rubio Monocoat Öl“ nachzubehandeln. Bitte beachten Sie dabei die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Achtung: Ölige Lappen und Werkzeuge unbedingt im Freien zum Trocknen ausbreiten. Es besteht die Gefahr der Selbstentzündung!
Unbehandelte oder grundierte Holzteile:
Unbehandelte oder grundierte Massivholzteile nehmen sehr schnell Feuchtigkeit auf bzw. geben sie auch schnell wieder ab. Dabei schwillt oder bzw. schwindet das Holz. Diese extreme Volumenveränderung wird innerhalb kürzester Zeit zu Fugen- und Rissbildungen im Massivholz führen. Wir empfehlen Ihnen sich für eine oberflächenfertige Treppe zu entscheiden. Sollten Sie dennoch auch bestimmten Gründen eine unbehandelte oder grundierte Treppe wünschen, empfehlen wir die Endversiegelung schnellstmöglich durchzuführen.
Edelstahlteile:
Die Reinigung erfolgt mit einem weichen Lappen, trocken oder leicht feucht. Trocken nachpolieren. Bei Bedarf im Handel erhältliche Pflegemittel für Edelstahl verwenden (siehe auch hierzu unser Pflegehinweis „Edelstahl“).
Bei kleineren Oberflächenbeschädigungen, wie kleinen Kratzern, empfehlen wir das vorsichtige Nachpolieren mit dem Vlies, Scotchpad oder extrafeiner Stahlwolle und anschließender Nachbehandlung mit einem im Handel erhältlichen Spezialpflegemittel für Edelstahl.
Allgemein:
Leichte Dellen oder Druckstellen kann man mit einem feuchten Tuch und einem heißen Bügeleisen wieder zu 90 – 100 % hochdämpfen. Anschließend sollte die Oberfläche überprüft und evtl. nachgeschliffen und wiederhergestellt werden. Bei geölten Flächen ist dieses problemlos selber möglich. Bei lackierten Flächen bitte einen Fachmann fragen.
Geätzte Glastüren sind besonders leicht zu reinigen sowie bestens geschützt gegen Fingerabdrücke und Verunreinigungen. Mit dieser Technik wird eine feine Oberfläche erzielt, die unempfindlicher gegen Fett ist als anderweitig bearbeitete Gläser. Bei dennoch auftretenden Verunreinigungen ist die Oberfläche wiederum besonders leicht zu reinigen, sodass eine zusätzliche Oberflächenversiegelung nicht erforderlich ist.
Eine Ganzglastür mit einer Oberflächenveredelung in Sandstrahltechnik ist technisch bedingt nach der Veredelung sehr schmutzanfällig. Alle sandgestrahlten Ganzglastüren werden daher anschließend mit einem Oberflächenschutz versiegelt und somit vor Verunreinigungen geschützt.
Bei der Pflege von geätzten bzw. sandgestrahlten und mit einem Oberflächenschutz versiegelten Türen sind für eine dauerhafte und bleibend gleichmäßige Oberfläche einfache, aber wichtige Richtlinien zu beachten.
Die Glasflächen nie punktuell, sondern immer großflächig möglichst feucht reinigen. Dadurch wird verhindert, dass durch das Verreiben beim Putzvorgang der auf der Glasoberfläche befindliche Staub, Sand und sonstige Verunreinigungen Kratzer entstehen. Bei Entfernen von Fett (Fingerabdrücken u.ä.) einen handelsüblichen Glasreiniger großflächig auftragen.
Schaumreiniger haben sich bei diesem Reinigungsvorgang am besten bewährt. Den aufgetragenen Reiniger mit einem weichen, sauberen, fuselfreien, farblosen (weißen) Baumwolltuch verteilen. Dabei keinen zu großen Druck ausüben, da dadurch ein Abrieb entsteht, der zur Wolkenbildung führen kann. Diesen Wischvorgang so lange fortsetzen, bis der Reiniger gleichmäßig abtrocknet. Je gleichmäßiger die feuchte Oberfläche, desto geringer die Gefahr einer Wolkenbildung. Nie mit großem Druck trockenreiben! Ggf. den Vorgang wiederholen, bis die Verunreinigungen entfernt sind.
Bei geätzten Oberflächen können Sie auch auf der satinierten Seite mit einer leichten Scheuermilch mit einem weichen Scheuerschwamm hartnäckige Verschmutzungen reinigen. Scheuermilch darf jedoch bei sandgestrahlten Türen auf keinen Fall eingesetzt werden. Eine eventuell auftretende Wolkenbildung entsteht durch Abrieb von Reinigungstüchern. Diese lässt sich durch ein weiches mit destilliertem (kalkfreiem) Wasser befeuchtetes Tuch entfernen, mit dem vorsichtig ohne großen Druck großflächig über die Tür gewischt wird. Die Glasfläche erscheint nach dem Abtrocknen des gleichmäßig verteilten Wasserfilm sauber ohne Wolkenbildung. Vorgang bitte bei auftretender Wolkenbildung wiederholen. Weiße Streifen auf einer sandgestrahlten Oberfläche sind ebenfalls auf Abrieb zurückzuführen. Entfernen Sie diese wie oben beschrieben.
Wasserflecken sind Kalkablagerungen (punktförmige, weiße Flecken). Diese lassen sich am besten durch eine handelsübliche Essigsäureessenz entfernen. Dazu ein mit Essig benetztes, weiches und sauberes Tuch großflächig über die fleckige Oberfläche wischen, bis die Kalkflecken entfernt sind. Da Essigsäure einen feinen Film (Wolkenbildung) auf der Glasoberfläche hinterlassen kann, diesen anschließend wie oben beschrieben entfernen. Bitte keine Zellstofftücher oder Papiertücher benutzen, da diese einen zu starken Abrieb haben. Auf gar keinen Fall Lösungsmittel wie Aceton oder Universalverdünner zu Reinigungszwecken verwenden! Diese können den Oberflächenschutz von sandgestrahlten Oberflächen zerstören.
Reinigen Sie die Gläser möglichst großflächig, um Schmutz nicht nur zu verreiben, sondern nachhaltig zu entfernen. Glaser sollten gut feucht gereinigt werden, damit beim Verreiben von Schmutz keine Kratzer entstehen. Starke Verunreinigungen können mit viel Wasser vorab behandelt werden.
Reinigungstuch
Benutzen Sie zur Pflege Ihrer Ganzglastür ein weiches, farbloses und fusselfreies Baumwolltuch. Verwenden Sie keine Papiertücher. Diese reiben sich zu stark ab oder hinterlassen Faserstaub auf dem Glas.
Reinigungsmittel
Wasserflecken und Kalkablagerungen lassen sich effektiv durch Essigsäureessenz (mit Wasser verdünnen!) oder einen Essigreiniger beseitigen. Für das Entfernen von Fettrückständen empfiehlt es sich einen neutralen Reiniger, beispielsweise einen handelsüblichen Glasreiniger, zu verwenden. Verwischen Sie den Reiniger so lang bis er gleichmäßig abtrocknet. Benutzen Sie jedoch nie ein Reinigungsmittel mit Schleifmittel, beispielsweise eine Scheuermilch, da diese das Glas zerkratzen.
Bitte verwenden Sie keine scheuernden oder alkalischen Reinigungsmittel sowie spitze, scharfe oder metallische Gegenstände (z. B. Klingen oder Messer), da diese die Glasoberfläche angreifen oder Kratzer verursachen können. Bei der Reinigung von satiniertem Glas dürfen keine silikon- und säurehaltigen Reinigungsmittel verwendet werden. Bei satinierten Oberflächen hinterlassen fetthaltige und ölhaltige Substanzen Flecken mit leichter Schattenwirkung, die mit Glasreiniger jedoch zu entfernen sind.
Reinigungsempfehlung Spiegel
Reiben Sie den Spiegel nur mit einem weichen Tuch ab um Flecken, die im üblichen täglichen Gebrauch entstehen (Spritzer, Tropfen, etc.), zu beseitigen.
- Reinigen Sie die Oberflächen nur mit einem feuchten Tuch – bei hartnäckiger Verschmutzung eventuell mit einer kleinen Menge eines milden Allzweckreinigers. Verwenden Sie keine scheuernden, lösungsmittelhaltigen Schwämme, Reinigungsmittel und Säuren und niemals chemische Reinigungsmittel.
- Reiben Sie den Spiegel nach der Reinigung mit einem weichen, trocknen Tuch trocken und wischen Sie Tropfenrückstände (insbesondere an den Spiegelkanten) ab.
- Hartnäckige Flecken, wie z.B. Fett und Kosmetikrückstände, können Sie mit einem in warmen, klaren Wasser ausgewaschenen und gut ausgewrungenen Fensterleder entfernen. Beseitigen Sie die Verschmutzung mittels leichtem Abreiben.
- Benutzen Sie keinesfalls Chemikalien, (aggressive) Reinigungsmittel und/oder zitronensäurehaltige Mittel.
- Achten Sie darauf, dass am unteren Rand des Spiegels (Spiegelkante unten) keine Tropfenrückstände verbleiben.
- Das Klebematerial muss verträglich mit dem Trägerbelag des Spiegels sein. Setzen Sie für die Verklebung des Spiegels ausschließlich spezielle Spiegelsilikone und (speziell für diesen Zweck hergestellte) Spiegel-Klebebänder ein.
Was ist der Unterschied zwischen rohem Stahl und pulverbeschichtetem Stahl?
Rohstahl ist ein Metall, das weder lackiert noch behandelt wurde und daher seine ursprüngliche Farbe, Anthrazitgrau, behält.
Pulverbeschichteter Stahl wiederum wurde durch Auftragen eines feinen Pulvers auf Harzbasis behandelt. Dadurch lässt sich der Stahl nicht nur individuell gestalten, sondern auch vor Korrosion schützen. Für die Wartung haben diese beiden Ausführungen ihre Besonderheiten:
Im Innenbereich wird Rohstahl vor klimatischen Schwankungen geschützt. Als Rohstoff bedarf es jedoch einer regelmäßigen Pflege. Bei der Reinigung von Metall sollte man immer vorsichtig sein damit die Oberfläche nicht zerkratzt. In vielen Fällen ist die Reinigung jedoch ganz einfach: Am besten reinigen Sie sie nur mit einem trockenen Tuch. Bei Flecken reicht ein trockenes Tuch oftmals nicht mehr aus. Dann können Sie auf Seife und Reiniger zurückgreifen. Diese Produkte eignen sich zur Möbelpflege von Metallmöbeln:
- Seifenlauge
- PH-neutraler Reiniger (pH-Wert 5 bis 8)
- Haushaltsreiniger wie Spülmittel
- Mehrzweckreiniger
Verwenden Sie keine Lösungsmittel, alkalische Reiniger und Scheuermilch oder -pulver, da sie die Oberfläche angreifen können. Zur Sicherheit können Sie das Reinigungsmittel an einer kleinen, möglichst nicht sichtbaren Stelle verwenden und prüfen, ob sich das Produkt eignet.
Achten Sie bei der Möbelpflege auch darauf, dass keine Reinigungsmittel in Ritzen o.ä. zurückbleiben, da dies Ihre Möbel ebenfalls beschädigen könnte. Nach dem Reinigen mit Seife, Spülmittel oder einem Reiniger sollten die Möbel mit Wasser abgewischt und anschließend gründlich trockengerieben werden.
Durch den fachgerechten Einbau moderner Fenster und Außentüren wird die energetische Qualität des Gebäudes verbessert und die Gebäudehülle dichter.
Um die Raumluftqualität zu erhalten und der Schimmelpilzbildung vorzubeugen, sind zusätzliche Anforderungen an die Be- und Entlüftung des Gebäudes nach DIN 1946-6 zu erfüllen.
Ein insoweit eventuell notwendiges Lüftungskonzept ist eine planerische Aufgabe, die nicht Gegenstand unserer Angebote sind und in jedem Fall vom Auftraggeber / Bauherrn zu veranlassen sind.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Türzargen industriell gefertigt und kartonverpackt sind. D.h., dass nach dem Zusammenbau der Zargen in den Gehrungen eine Sichtfuge entsteht.
Türzargen und Türblätter, insbesondere deren Oberflächen, werden in unterschiedlichen Herstellungsverfahren gefertigt, d.h. es kann zu geringfügigen Abweichungen kommen!
Um Schäden am Türfutter durch Feuchtigkeitseinwirkungen zu vermeiden, muss das Türfutter im Bodenanschlussbereich unterlegt werden.
Weiterhin weisen wir darauf hin, dass Innentüren und deren Beschläge gepflegt und regelmäßig (jährlich) durch einen Fachbetrieb gewartet werden müssen. Bei Bedarf fordern Sie bitte eine Wartungs- und Pflegeanleitung an. Die Wartung übernehmen wir gerne für Sie. Bitte sprechen Sie uns dazu an.
Bei ungünstigen klimatischen Verhältnissen, wie z.B. bei erhöhter Luftfeuchtigkeit im Bad, Türen in der Nähe von Wärmequellen oder großen Temperaturunterschieden zwischen zwei Räumen, kann es zu Verzug kommen.
Reinigungsempfehlung für Edelstahl
Der Werkstoff Edelstahl ist vor allem bei Fenster- und Türbeschlägen sehr gefragt, weil die Oberfläche äußerst korrosionsbeständig ist. Das Material zeigt im härtesten Einsatz kaum Stoß- und Kratzspuren, reibt sich im Dauereinsatz kaum ab und ist vor allem sehr pflegeleicht aufgrund seiner Zusatzlegierung Chrom und Nickel.
Dennoch können mit der Zeit Verschmutzungen auftreten, wie B. Kalkablagerungen oder Flugrost. Flugrost ist KEIN Reklamationsgrund!
Damit Sie langanhaltende Freude an unseren Produkten haben, empfehlen wir die Einhaltung folgender Reinigungshinweise.
Reinigung und Pflege
Fachgerechte Verarbeitung, Reinigung und Pflege sind die Grundvoraussetzungen für hohe Widerstandsfähigkeit nichtrostender Stähle gegenüber Umwelteinflüssen.
Moderne Edelstahlreiniger bieten die Möglichkeit, sowohl leichte organische Verschmutzungen (Fettfilme) als auch Kalkablagerungen und Flugrost zu entfernen. Sie regenerieren die Passivschicht und erhalten somit die natürliche Schutzwirkung des Materials. Zur Pflege empfehlen wir Stahlfix, Wendol, Sidol oder Weicon Edelstahl-Pflege-Spray.
Alkalische Reiniger können auch stärkere organische Verschmutzungen beseitigen ohne dabei das Material zu schädigen. Unbedingt zu vermeiden sind chlorid- und salzsäurehaltige Reiniger.
Reinigungsintervalle
Die Reinigungsintervalle für Edelstahl Rostfrei in Innenanwendungen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen für andere Oberflächen. Um den Arbeits- und Kostenaufwand so gering wie möglich zu halten, sollte die Reinigung in jedem Fall erfolgen, bevor sich gröbere Verschmutzungen angesammelt haben.
Im Außenbereich kann Edelstahl einer Reihe von korrosiven Belastungen ausgesetzt sein, z.B.
- Küstenatmosphäre
- Industrieabgasen
- Tausalzhaltigem Spritzwasser
- Luftverschmutzung und Verkehrsabgasen
Unterhaltsreinigungen sollten bei schwächer belasteter Umgebung in Abständen von 6 bis 12 Monaten, bei stärkerer Belastung in Abständen von 3 bis 6 Monaten durchgeführt werden.
Der Faltstore bzw. Plissee ist besonders einfach zu reinigen. Den gesamten Faltstore in einer 30 Grad warmen Feinwaschmittellauge schwenken. Mit klarem Wasser ausspülen, das Stoffpaket wieder zusammenfalten und das Wasser ausdrücken. Der Faltstore darf nicht mehr tropfen. Feucht aufhängen und in gefaltetem Zustand trocknen lassen. Hin und wieder öffnen und schließen. Niemals bügeln!
Bei Elektro- und Kurbelanlagen dürfen die mechanischen Teile nicht in Lauge oder Wasser gelangen!
Für Glas und Fensterrahmen kein scharfes (alkalisches) Reinigungsmittel verwenden. Für Stoffbeschädigungen durch Kondenswasser, Reinigungsmittel oder Insektenschutz kann keine Gewährleistung übernommen werden.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen Faltstoreanlage.
Türdrücker und Beschläge
Allgemeine Hinweise zum Material Aluminium
Das Leichtmetall „Aluminium“ ist mit einem Anteil von 7,57 Gewichtsprozent nach Sauerstoff und Silicium das dritthäufigste Element der Erdkruste und damit das häufigste Metall.
Aluminium ist ein sehr weiches Material und hat aufgrund einer sich sehr schnell an der Luft bildenden dünnen Oxidschicht ein stumpfes, silbergraues Aussehen. Diese Oxidschicht macht Aluminium sehr korrosionsbeständig.
Eigenschaften im Überblick:
- Hitzebeständigkeit
- gute elektrische Leitfähigkeit
- hohe Korrosionsbeständigkeit
- vollständige Recyclingfähigkeit
- Lebensmitteltauglichkeit
Aluminium gehört zu den Nichteisenmetallen und kann ebenso wie Stahl Korrosion bilden. Dabei entsteht jedoch, anders als bei Stahl und Eisen, eine Oxidschicht, die den Untergrund vor weiterer Korrosion schützt.
Bei der Oxidbildung wirken jedoch auch andere Stoffe (Salze, Säuren) zersetzend auf das Material ein, die eine Beschichtung korrodierter Alu-Oberflächen nötig machen. Aluminium hat zwar eine sehr glatte Oberfläche, aber Fett und Öl haften dennoch sehr gut darauf.
Aluminium ist ein sehr weiches Material. Staub, Flecken und leichte Verschmutzungen entfernen Sie ganz einfach mit lauwarmem Wasser. Hartnäckige Schmutzstellen lösen sich leicht, wenn Sie einige Spritzer eines herkömmlichen Reinigungsmittels ins Wasser geben. Vermeiden Sie in jedem Fall eine trockene Reinigung, da hier leicht Kratzer in der Aluminiumoberfläche entstehen können. Verwenden Sie aus demselben Grund auch keine Scheuermittel oder ähnliches. Für alle farbigen Eloxaloberflächen empfehlen wir einen geeigneten Eloxalreiniger.
Trotz aller Pflege hat sich in der Praxis gezeigt, dass Aluminium-Beschläge beim ständigen Einsatz an Türen der Belastung, durch z. B. Ringe an der Hand, beim Öffnen der Türe nicht lange standhält. Es bleiben Kratzer auf dem weichen Aluminium-Material zurück, welche auch durch eine nachträgliche Pflege nicht mehr zu reparieren sind. Dessen sollte man sich im Klaren sein, wenn man besonders bei vielbegangenen Türen Aluminiumbeschläge einsetzen möchte.
Allgemeine Hinweise zum Material Edelstahl
Edelstahl ist zwar weitgehend rostfrei aber keineswegs pflegefrei!
Die Beschläge des Herstellers HERMAT werden aus V2A (Aisi 304) bzw. V4A (Aisi 316) hergestellt.
Die Beschläge werden ständig nach den Kriterien der DIN EN 1670 im Salzsprühtestverfahren geprüft. Diese Europäische Norm legt die Anforderungen an das Korrosionsverhalten von Schlössern und Baubeschlägen für Türen, Tore und Fenster fest. Diese Europäische Norm enthält eine Klassifizierung des Korrosionsverhaltens von Baubeschlägen nach der neutralen Salzsprühnebelprüfung (ISO 9227). Die eigene Salzsprühtestanlage von HERMAT ist hierbei die Grundlage für einen gleichbleibenden Qualitätsstandard.
Handelsüblicher Edelstahl mit der Material-Bezeichnung 1.4301, oder V2A, gilt als rostfrei und wird deshalb auch als „Edelstahl-rostfrei“ bezeichnet. Eisen und Stahl rosten bekanntlich, weil das Eisen mit dem Sauerstoff aus der Umgebung rotes Eisenoxid bildet. Edelstahl besteht zum größten Teil ebenfalls aus Eisen. Jedoch bilden die Legierungsbestandteile von Edelstahl, insbesondere Chrom, zusammen mit dem Sauerstoff Oxide, die das Eisen vor einer Reaktion mit dem Umgebungssauerstoff schützen.
In der Praxis wurde immer wieder von Reklamationen berichtet, bei denen Edelstahl rostet. Dabei treten folgende Ursachen besonders häufig auf:
Lagern sich Stahl- oder Eisenpartikel auf der Edelstahloberfläche ab, was z.B. durch Abrieb oder das Bearbeiten von Eisen bzw. Stahl in unmittelbarer Nähe von Edelstahl vorkommen kann, bilden diese eine Art Keimzelle für Rost an der Oberfläche des Edelstahls.
Im Außenbereich sind in der Luft viele Schwebestoffe mit Eisenpartikeln vorhanden. Setzen sich diese Partikel auf Edelstahl ab so entsteht der sogenannte Flugrost. Wird dieser Flugrost nicht schnell entfernt, zerstört dieser Rost die Oxydschicht der Edelstahloberfläche und es entsteht Korrosion an der Oberfläche des Beschlages. Ergebnis: der Edelstahl rostet lokal an der Oberfläche.
Nachfolgende Bilder zeigen Beschläge in deren Nähe Metalle (keine Edelstähle) bearbeitet und dabei feine Schwebeteile freigesetzt wurden, die sich in der Folge auf den Edelstahlteilen abgesetzt haben. Diese feinen Metallteile beginnen zu korrodieren und greifen dabei auch die Oberfläche der Edelstahlbeschläge an. Dieser sog. Flugrost lässt sich z.B. mit einem feinen Schleifvlies (Körnung z.B. 280 – 400) entfernen. Anschließend erfolgt eine Reinigung des Edelstahlbeschlags mit einem handelsüblichen Edelstahlreiniger. Sofern der Flugrost jedoch schon längere Zeit auf die Oberfläche des Edelstahlbeschlags eingewirkt und sie entsprechend angegriffen hat, bleiben auch nach der Behandlung die Einflüsse der Korrosion erkennbar. Flugrost wie auch evtl. optische Auswirkungen in diesem Zuge stellen keinen Grund zur Beanstandung dar und sind kein Hinweis auf eine etwaige minderwertige Materialqualität.

Unser Tipp:
Wenn Sie 2 – 3 mal im Jahr Ihre wertvollen Edelstahlflächen mit einem geeigneten Edelstahl-Pflegemittel behandeln, werden Sie lange Freude an Ihrem Edelstahlbeschlag haben.Flugrostbildung wird somit vermieden.
Allgemeine Hinweise zum Material Edelstahl
Wir beschränken uns nicht nur auf ansprechendes äußeres Design. Es wird ausschließlich Edelstahl der Legierung 304 verwendet, der auch unter der Bezeichnung 1.4301 bekannt ist. Dieser hochwertige Edelstahl ist aufgrund seiner Zusammensetzung ein rostfreier Edelstahl mit besonderer Korrosionsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit.
Rostfreier Edelstahl bildet eine sehr dünne schützende Passivschicht, die sich auch nach Oberflächenbeschädigungen durch chemische Reaktionen neu aufbaut. Da diese Passivschicht sehr dünn ist, können Ablagerungen auf der Oberfläche zu Beeinträchtigungen und Korrosion führen. Pflegen Sie Ihr Edelstahl daher regelmäßig.
PFLEGEHINWEISE
Wir empfehlen zur Pflege und zum Werterhalt Ihrer Garnituren keine aggressiven, alkoholhaltigen Putz- und Scheuermittel zur Reinigung zu verwenden.
Bitte achten Sie darauf, dass die Garnituren bei außergewöhnlicher Belastung, z. B. durch Bauschmutz, Schleifstaub oder aggressive Dämpfe und Salzwasser schnell korrodieren können. Stahlpartikel zum Beispiel durchdringen die Passivschicht sehr schnell und führen zu Korrosion in Form von sogenanntem „Flugrost“.
Reinigen Sie die Garnituren daher unmittelbar nach der Verunreinigung.
Allgemeine Hinweise zum Material Edelstahl
Die nichtrostenden Chromstähle haben die gleiche kristallgraphische Struktur wie die normalen Stähle (Struktur Alpha) und sind magnetisch.
Die Beigabe von Nickel verändert die Struktur. Sie wird dadurch austenitisch (Struktur Gamma) und unmagnetisch.
Der so erhaltene Chrom-Nickel-Stahl hat unglücklicherweise keine beständige Struktur. Er hat die Tendenz auf eine Struktur vom Typ Alpha, also magnetisch, zurückzukommen. Dies hängt von seiner chemischen Zusammensetzung und der Einwirkung diverser äußerer Einflüsse (Temperatur, Kaltverfestigung, Verformung usw.) ab.
Je nach Verhältnis seiner Bestandteile und von einer Schmelze zur anderen kann der nichtrostende Stahl eine mehr oder weniger große Neigung zum Magnetismus haben. Schaeffler definiert in einem Diagramm die austenitische, unmagnetische Struktur eines Stahls, der 17,5% Chrom und 11,4% Nickel enthalten sollte und sich in lösungsgeglühtem Zustand befindet. Dies entspricht einem Stahl vom Typ 18/8. Leider sind die nichtrostenden Stähle vom Typ 18/8 sehr empfindlich gegen Kalthärtung. Wie weiter oben erwähnt, kann dieses Phänomen die Rückbildung in die Struktur Alpha bewirken. Dies erklärt, dass sich lösungsgeglühtes, unmagnetisches Material nach dem Ziehen kalt härtet und teilweise magnetisch werden kann.
Das Auftreten von Magnetismus während des Kalthärtens ist ein Phänomen, das von einer Schmelze zur anderen, der Natur des Stahls entsprechend, trotz identischen Analysen, variiert. Diese Stähle sind unbedingt von guter Qualität und weisen die normalen nichtrostenden Eigenschaften auf. Wenn ein unbedingt unmagnetischer Stahl verlangt wird, müssen Qualitäten mit 25% Chrom und 20% Nickel gewählt werden. Der Unannehmlichkeit des auftretenden Magnetismus in den Qualitäten 18/8 kann durch ein Lösungsglühen oder durch ein Ausglühen bei 1050ºC und rascher Abkühlung begegnet werden. Diese Behandlung ergibt, im Gegensatz zu den härtbaren Stählen, eine unerwünschte Verminderung der Härte. Ebenfalls löst sich der Kohlenstoff auf, was zu einer Rückkehr zur Gamma-Struktur führt, also unmagnetisch.
HERMAT arbeitet im Bereich der Edelstahlbeschläge fast ausschließlich mit den Edelstahlqualitäten V2A (AISI 304) und V4 (AISI 316). Edelstahlguss kann, wie oben erwähnt, magnetisch sein.
Magnetismus steht jedoch in keiner Weise in Verbindung mit der Korrosionsbeständigkeit des rostfreien Edelstahlmaterials.
Offizielle Bezeichnungen der Edelstahl Sorten im Beschlagbereich:
(AISI = American Iron and Steel Institute – Amerikanische Werkstoff – Kennzeichnung)
Werkstoffnummer 1.4301 (X5CrNI18-10)
AISI 304 / V2A
Werkstoffnummer 1.4401 (X5CrNiMo17-12-2)
AISI 316 / V4A
Pflegehinweise für Türdrücker aus Messing
Abnutzung und Oberflächenschäden an Messingbeschlägen
Immer wieder kommt es zu Rückfragen bezüglich Oberflächenabnutzungen bei Messing polierten Türbeschlägen. Messing polierte Beschläge oder auch vermessingte Beschläge sind sehr anfällig für Kratzer und Beschädigungen der Oberfläche, die schon bei normalem Gebrauch entstehen können.
Unsere Messingbeschläge werden nach dem neusten Stand der Technik hergestellt. Die Abnutzung dieser Beschläge hängt von vielen Faktoren ab, die wir nicht beeinflussen können.
Äußere Einwirkungen können die Lackoberfläche in verschiedenster Art und Weise beschädigen, und die darunter liegenden Materialien reagieren mit einer natürlichen Oxidation.
Es handelt sich hier um keinen Sachverhalt, welcher – wie beschrieben – zu den „Qualitäten“ der in den Markt gebrachten Waren in Relation steht. Dies ist eine seit Jahren bekannte Schwachstelle bei Beschlägen mit Messing polierter Oberfläche. Dennoch wird diese Oberfläche von einigen Kunden bevorzugt. Abhilfe schafft hier nur eine – teure und nicht bei allen Modellen anwendbare PVD-Beschichtung.
